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Energieeffizienzcluster der TTI

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Am 11. Oktober fand am Technologiezentrum der Universität Stuttgart eine Informationsveranstaltung zum “Energieeffizienzcluster der TTI” statt.

TTI – Stuttgart: Energieeffizienzcluster der TTIKooperationsplattform von Universität Stuttgart, TTI und ihren Gründungsunternehmen. Weitere Informationen finden Sie hier European Business Masters Cup 2011 13.10.2011 von 10 Uhr bis 17 Uhr 14.10.2011 von 9 Uhr bis 15 Uhr Ort: Uni Stuttgart, Campus Vaihingen Die European Business Masters Cup ist eine internationaler Management-Simulation Wettbewerb, bei dem Studierende aller Disziplinen unternehmerisches Denken und Handeln lernen.

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In diesem Rahmen wurde eine Kooperationsplattform der Universität Stuttgart, der TTI (Technologie Transfer Initiative) und ihren Gründungsunternehmen vorgestellt. Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr (Mitglied des Landtages, Fraktion Grüne) skizzierte in seinem Impulsvortrag “Energieeffizienz als Zukunftsmarkt” die politische Sichtweise und Positionierung dieses zukunftsträchtigen Themas. Der Energiemanager der Universität Stuttgart, Dipl.Ing. Harald Hentze, gab praxisnahe Einblicke zum effizienten Energiemanagement an der Universität Stuttgart. Die drei Best Practice Beispiele von erfolgreichen Gründungsunternehmen verdeutlichten das breite Spektrum an Themenstellungen und Herausforderungen, denen sich das  Energieeffizienzcluster bzw. die Neugründungen verschrieben haben. Es waren ein  Hochtechnologie-Unternehmen aus dem Bereich industrielle Feuerungen (RECOM Services GmbH), ein Unternehmen das  Energiemanagement & Energieberatung für Industrie, Gewerbe und Gebäude anbietet (INEKON GmbH) und  eine  freie, interdisziplinäre Forschungsplattform, die mit Forschungsinstituten, Planern und Firmen zusammenarbeitet (TGU FAT LAB) vertreten.

Dr. Frank Diedrich stellte den Ansatz und das Netzwerk der KIC InnoEnergy vor. Das Unternehmen sieht sich vornehmlich als Investor, der innovative Energielösungen in Europa fördert, indem Konsortien aus unterschiedlichsten Partnern gegründet werden.

Auffällig für mich als  einen aus der betriebswirtschaftlichen Forschung stammenden Teilnehmer der Kooperationsplattform war, dass in diesem auf ein Zukunftsthema ausgerichteten Cluster neben den exzellenten ingenieurwissenschaftlich geprägten Unternehmen und Instituten bislang keine wirtschafts- bzw. betriebwirtschaftlich geprägten Partner vertreten waren. Insbesondere die vielen jungen Unternehmen und Start-Ups des Clusters, die als Spezialisten mit sehr spezifischen Kernkompetenzen agieren, müssen m.E. noch intensiver durch geeignete Partner aus der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung unterstützt werden, die insb. Themen wir Netzwerke, Kooperationsmanagement, Geschäfstbeziehungsmanagement, Innovationsmanagement in “Systembranchen” etc.  vorantreiben.

Wenn man die bisherigen Forschungsbemühungen und -ergebnisse im Energiesektor betrachtet (vgl. beispielhaft Ruhland [1]), Servatius/Schneidewind/Rohlfing[2]), kann gerade die Forschung zum CoRM einen wichtigen Beitrag leisten. Fragen wie “mit welchen Unternehmen hat ein Start Up Unternehmen z.B. im Bereich Energieeffizienzberatung Geschäftsbeziehungen?”, “Wie sieht die Kooperationslandschaft eines Versorgers aus und sind hier “weiße Flecken” vorhanden?”, welches Chancen- und Risikenpotenzial birgt die Zusammenarbeit mit Komplementoren?” werden bislang nicht oder unzureichend beantwortet.

 

Anmerkungen    (↵ zurück zum Text)

  1. Ruhland, F. (2001), Eine Wegbeschreibung zum Aufbau einer stabilen Kooperationspartnerschaft, in: Zeitschrift für Neues Energierecht, o. Jg., 2001, 1, S. 18-23
  2. Servatius, H. G., Schneidewind, U. und Rohlfing, D. (2011), Smart Energy. Wandel zu einem nachhaltigen Energiesystem, Berlin 2011

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