Complementor Relationship Management

The Missing Link in Business Relationship Management

Komplementoren-Kooperationen im Alltag: CoRM simpel und in Kürze erklärt

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“Das Fleischkäsebrötchen!”

http://www.flickr.com/photos/cyclonebill/3483221533/Wenn am Stuttgarter Hauptbahnhof, die nette Damen vom Bäcker auf den Wunsch nach einem Fleischkäsebrötchen freundlich aber bestimmt antwortet, dass es dies gleich nebenan beim Metzger gibt, ist der Kunde hautnah mit Complementor Relationship Management konfrontiert worden, konkret mit dem Verbesserungspotenzial für eine “abgestimmte” Win-Win-Kooperation zwischen Komplementoren wie Bäcker und Metzger. Sollte der Metzger nicht die Brötchen vom Bäcker nebenan verwenden, verliert dieser Bäcker Absatzpotenzial. Besser wäre eine gegenseitige Empfehlung wie: ”Gehen Sie doch zum Metzger nebenan, der hat den besten Fleischkäse und verwendet unserer leckeren Brötchen”! Noch besser wäre ein integriertes Leistungsangebot beim Bäcker selbst (“spiegelbildlich” zum integrierten Angebot beim Metzger), mit dem Fleischkäse des Metzgers nebenan, um die Wege des eiligen Kunden möglichst kurz zu gestalten. Optimale Mengenabstimmung (wie viele Brötchen mit Fleischkäse werden verkauft), Preisbündelung(günstiger Bundle-Preis), gleichzeitige Leistungspräsentation (beim Bäcker), integrierte Gesamtqualität des Leistungsbündels (dass schlechter Fleischkäse den Brötchengenuss nicht verdirbt) oder auch synchronisierte Innovationen (der neue Pizzafleischkäse schmeckt insbesondere mit unseren neuen Vitalbrötchen) wären weitere Alltagsbeispiele für ein optimiertes CoRM.

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