Complementor Relationship Management

The Missing Link in Business Relationship Management

Where IT works – CRM expo

Lesezeichen | | |

Noch heute und morgen findet die Leitmesse für Kundenbeziehungsmanagement, die CRM-expo in Stuttgart, statt. Neben ca. 235 Ausstellern aus den Bereichen ERP, Zeitwirtschaft, Infrastruktur, Sicherheit, BI, Big Data und CRM gibt es 4 hochkarätige Fachforen mit sehr interessanten, aktuellen Themen etwa in den Bereichen Social CRM oder xRM.

Insbesondere die CRM-Live-Vergleiche sind sehr beliebt, da hier konkrete Praxis-Aufgaben (typische Szenarien für international agierende Unternehmen) von 2 “Kontrahenten” gelöst und live präsentiert werden. Besucher können dabei die Funktionen der CRM-Systeme vergleichen und den Nutzen ausloten. Stephan Bauriedel führt sehr anschaulich und informativ in das jeweilige Thema ein und fungiert als neutraler “Schiedsrichter”.

 

CoRM-Überstützung durch CRM-Systeme möglich aber noch nicht umgesetzt

Sehr interessant ist es bei diesen Live-Vergleichen zu analysieren, inwieweit die Systeme genutzt werden können, um ein Complemented CRM zu betreiben. Bislang wird das Management der Komplementoren der Kunden der CRM-Anbieter nicht proaktiv thematisiert. Da aber etwa CAS genesisWorld der CAS Software AG oder Microsoft Dynamics auch für das xRM, also das Management jedweder (Geschäfts-)Beziehung eingesetzt werden kann, ist ein CoRM durchaus möglich. Eine Modifikation der etablierten CRM-Systeme auf die Spezifika von Komplementorenbeziehungen, etwa dass hier meist emergente Beziehungen ohne Transaktionen vorliegen, steht bislang noch aus. Beispielweise könnten bei der “installierten Basis”, die in CRM-Systemen erfasst wird, Komplementorenaspekte ergänzt werden. Dies wäre der Fall wenn ein Service-Mitarbeiter eines Maschinenbauers im CRM-System nicht nur Informationen über Maschinen eines bestimmten Kunden vor einem Service-Termin einsehen, sondern hier auch Informationen bezüglich Komplementoren (z.B. Werkzeug- oder Betriebsmittelkomplementoren) abrufen kann. Hierfür ist zunächst eine systematische Erfassung (Komplementor-Intelligence) der Komplementoren, der aktuellen und potenziellen komplementären Leistungen einer bestimmten Maschine sowie insb. der Abhängigkeiten (Cross-Selling-Volumen und -wahrscheinlichkeit, Image-Spillover-Einflusse etc.) erforderlich.

Leave a Response